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40. Jubiläum
Jubilaeum
Empfangsrede 10.12.2004
Sehr geehrter Herr Stadtrat Dr. Albrecht Magen,
Sehr geehrter Herr Nikolaos Athanasiadis
Sehr geehrter Herr Generalkonsul Leonidas Kontovounisios,
Sehr geehrter Herr Hochwürdigster Herr Archimandrit Athinagoras,
Sehr geehrter Herr amtierender Stadtverordnetenvorsteher Ulrich Beier
Sehr geehrte Frau Marie de los Rios Serrano – CDU-Fraktion
Sehr geehrte Frau stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin
Dr. Renate Wolter-Brandecker SPD-Fraktion
Sehr geehrte Frau Marina Demaria – Grüne-Fraktion
Sehr geehrte Herr Fraktionsvorsitzender Volker Stein
Sehr geehrte Frau Stadträtin Dr. Renate Sterzel, FDP-Fraktion
Sehr geehrter Herr Stadträt Eugenio Munoz Del Rio,
Sehr geehrte Herr Hüsehin Sitki, Vorsitzender KAV
Sehr geehrte Mitglieder,
Sehr geehrte Gäste,
im Namen des Vorstandes möchten wir uns erst bei Oberbürgermeisterin Frau Petra Roth für die Übernahme der Schirmherrschaft unserer Veranstaltungen für das 40jähriges Bestehen unserer Gemeinde und die Überlassung des Kaisersaales sowie bei dem Stadtrat Herr Dr. Albrecht Magen und dem Amt für Multikulturelle Angelegenheiten für die Vorbereitung und Realisierung des Empfanges und anschließend bei allen Anwesenden, bedanken.
Unsere Gemeinde wurde am 15 Dezember 1964 aus den zahlreichen so genannten griechischen „Gastarbeitern“, die nach der Unterzeichnung des „Abkommens zur Anwerbung und Vermittlung von Arbeitskräften“ zwischen Deutschland und Griechenland 1960 nach Frankfurt kamen, gegründet.
Unsere Gemeinde ist inzwischen 40 Jahre alt geworden und die „Gastarbeiter“ sind immer noch hier, sie haben Wurzeln geschlagen und inzwischen die 3. Generation der Gastarbeiter lebt und gedeiht in Frankfurt.
Die „Gastarbeiter“ waren die Masse, aber nicht die ersten Griechen, die in Frankfurt lebten. Einige Griechen lebten schon vor und nach dem 2. Weltkrieg in unserer Stadt und wenn man der Enzyklopädie Wikipedia Glauben schenkt, ich zitiere „Einige Historiker glauben, auf dem Gebiet der Stadt Frankfurt habe sich in vorchristlicher Zeit die griechische Stadt Helenopolis befunden, die zerstört wurde und erst im frühen Mittelalter als Frankfurt wieder aufgebaut wurde.“
Man kann also sagen, die Griechen sind wieder in ihre alten Heimat zurückgekehrt und aus diesem Grund fühlen sie sich so wohl in Frankfurt.
Die Gemeinde brauchte aber nicht nur einen Antrag von den Gründungsmitgliedern bei dem Vereinsregister zu stellen, damit sie ihre Existenz bestätigt.
Sie brauchte, wie jeder Verein, den Einsatz und das Engagement von ehrenamtlichen Vorständen, Mitgliedern, Mitarbeitern und Helfern um ihre Ziele zu erreichen.
Diese Menschen mussten ihre freie Zeit und mehrmals auch ihre eigenen Finanzmitteln für die Gemeindearbeit opfern und damit beschäftigt waren, die Gemeinde mit Leben zu füllen, um die Akzeptanz bei der griechischen und deutschen Mitbürgern zu erreichen.
Anfangs mussten Sie für ihr eigenes, für ein menschlicheres und würdigeres Leben in der Fremde und später für die Zukunft ihrer Kinder kämpfen.
Sie hatten mit den Problemen der griechischen Migranten zu beschäftigen, sie hatten schlechte wie gute Zeiten zu überwinden, sie mussten vor allem Kontinuität zeigen.
Abschließend möchte ich mich persönlich bei allen meinen Mitarbeitern im Vorstand, bei der Frauengruppe, der Jugendgruppe, bei der Seniorengruppe sowie bei den Tanzlehrern der Gemeinde für die Zusammenarbeit bedanken.
Ich möchte mich noch bei den Vorständen aller griechischen Vereinen und Migrantenvereinen in Frankfurt und Umgebung für die gute Zusammenarbeit bedanken, und nicht zuletzt bei allen griechischen und deutschen Behörden für die jahrelange Unterstutzung.
Stellvertretend für alle diesen ehrenamtlichen Mitarbeiter und Helfer ehren wir heute die Gründungsmitglieder und die ehemaligen Vorsitzenden der griechischen Gemeinde in Frankfurt mit den Medaillen des 40jährigen Jubiläums der Gemeinde, sowie mit der Überreichung einer Mappe über die Geschichte der Gemeinde.

